Digitalisierung an der VHS: Muss immer gleich alles verändert werden?
Am Beispiel einer Sprachkursberatung zeigt sich, warum Digitalisierung auch bei einem einzelnen, alltäglichen Ablauf beginnen kann.
Entwicklungsbeginn laut Projekthistorie. Beitrag vom ; beschrieben ist der aktuelle Funktionsstand.
Wenn Digitalisierung zu groß gedacht wird
Bei Digitalisierung ist schnell vom Umbau ganzer Abläufe die Rede. Dann geht es gleichzeitig um Kursverwaltung, Schnittstellen, Formulare und interne Zuständigkeiten. Für den Anfang muss eine Volkshochschule aber nicht alles auf einmal verändern.
Ein Beispiel aus der Sprachkursberatung
Wer einen Sprachkurs sucht, weiß oft noch nicht, welcher Kurs zum eigenen Kenntnisstand passt. Deshalb entstehen Anrufe, E-Mails oder spontane Besuche. Häufig werden dabei zunächst dieselben Fragen geklärt, bevor die eigentliche Beratung beginnen kann.
Was vor dem Termin geklärt werden kann
Ein möglicher erster Schritt ist deshalb nur die Terminvereinbarung. Die ratsuchende Person wählt einen Beratungstermin und beantwortet vorab wenige Fragen. Dazu kann etwa gehören: „Wie schätzen Sie Ihr aktuelles Sprachniveau ein?“ Die Antwort ersetzt keine fachliche Einstufung. Sie gibt der beratenden Person lediglich einen ersten Anhaltspunkt und kann eine grundlegende Rückfrage im Gespräch ersparen.
Nur ein Teil des Ablaufs ändert sich
Die Kursverwaltung, die Einstufung und die spätere Anmeldung können dabei unverändert bleiben. Digital wird zunächst nur der Weg zum Beratungstermin.
Was sich im Alltag beobachten lässt
Ob dieser kleine Schritt tatsächlich hilft, zeigt sich anschließend an den echten Terminen: Sind die Gespräche besser vorbereitet? Gibt es weniger Rückfragen? Lassen sich die Beratungszeiten verlässlicher planen?
So wird Digitalisierung nicht zum Selbstzweck. Sie beginnt bei einer konkreten Alltagssituation und lässt offen, ob und an welcher Stelle danach überhaupt ein weiterer Schritt nötig ist.
Ein Beispiel soll als Beispiel erreichbar bleiben
Eine Sprachkursberatung lässt sich auch mit einem Demoprojekt zeigen. Über einen direkten Link können Interessierte den Ablauf ausprobieren. In einer Suchmaschine könnte dieselbe Seite jedoch wie ein tatsächliches Beratungsangebot wirken. Deshalb trennen wir die Erreichbarkeit eines Projekts von seiner Auffindbarkeit in Suchmaschinen: Die Indexierung lässt sich für jedes Terminprojekt einschließlich seiner Buchungsmodule ausschalten. Wir kennzeichnen diese Seiten für Suchmaschinen zum Ausschluss und nehmen sie nicht in die nächste erzeugte Sitemap auf. Bereits vorhandene Suchtreffer verschwinden nach einem erneuten Abruf durch die Suchmaschine. Die gemeinsame Einrichtungsübersicht bleibt davon unabhängig.
Wie sieht der Ablauf bei Ihnen aus?
Ich schaue mir mit Ihnen an, wie Flexi-Planner Ihre Arbeit konkret unterstützen kann. Bringen Sie gern ein Beispiel aus Ihrem Alltag mit.
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